Multiplikatorenschulung in Berlin

Parallel zur Gründung des Jugendverbandes in Bayern führte die Jugendorganisation der Landsmannschaft vom 21. bis 23. Oktober in Berlin eine Multiplikatorenschulung unter dem Namen „Wir gehe ich mit Diskriminierung und Vorurteilen im Ehrenamt um“ durch.
Die dreitägige Multiplikatorenschulung hatte zum Ziel, den jungen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren die Vorgehensweisen und Strategien im Umgang mit Beleidigungen und diskriminierenden Äußerungen beizubringen. Die Veranstaltung fand in der Jugendherberge Berlin-Wannsee statt und war reich an Seminaren, Vorträgen und Workshops. Nach dem Begrüßungswort von Walter Gauks, Bundesvorsitzender der Jugendorganisation der LmDR, referierte am ersten Tag der Schulung Horst Martin zum Thema „Do’s und Don’t bei der Kommunikation von der Medienarbeit bis zu Social Media“. Zu Beginn stellte er die Frage in den Raum, ob sich jemand in Deutschland je diskriminiert gefühlt hätte und bekam viele Rückmeldungen. So berichteten junge Leute zum Beispiel, dass sie hier in Deutschland – besonders in den 90er Jahren – schon einige Male als „kriminelle Russen“ bezeichnet worden seien, ohne gegen das Gesetz verstoßen zu haben. Horst Martin definierte den Begriff „Diskriminierung“ ausführlicher und gab nützliche Tipps dazu, wie man im Umgang mit anderen Menschen „falsche“ Wörter, die zu einer Diskriminierung führen vermögen, vermeiden kann. Sein Vortrag stieß auf das rege Interesse bei den Teilnehmern, so dass die Diskussion im Anschluss wirklich sehr lebhaft und spannend wurde. Weiterlesen auf JUGEND-LmDR.de -http://jugend-lmdr.de/inhalte/erfolg-durch-ehrenamt/multiplikatorenschulung-in-berlin-2.html
Letzte Änderung amSonntag, 06 November 2016 14:06 Gelesen 454 mal